Author Archives: Barbara Wanning

Warum immer ich?

Warum soll immer ich meine Kommunikation anpassen? Der andere kann doch auch mal „in seinen Aufzug steigen“!

Diese Frage bzw. Aussage höre ich sehr oft in meinen Seminaren. Und ehrlich gesagt kenne ich sie auch von mir selber.

Wieso immer ich?

Meine Teilnehmer lernen in den Trainings, wie sie flexibel die ihnen zur Verfügung stehenden „Sprachen“ und „Sprechmuskeln“ nutzen, um sich individuell auf ihr Gegenüber einzustellen.

Das ist super und bringt viele positive Effekte!

Allerdings muss fast jeder dazu seine Komfortzone verlassen und sich trauen, Neues und vor allem Ungewohntes auszuprobieren. Das ist anstrengend und fühlt sich gerade anfangs sehr holprig und zum Teil auch gekünstelt an. Ja. Das ist so.

Und trotzdem ist es der Schlüssel zu erfolgreicher und schlussendlich stressfreier Kommunikation!

Wir sind Multi-Talente!

Denn jeder von uns verfügt generell über ein breites Repertoire an unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten:

  • Wir können uns auf der logisch, rationalen Sachebene bewegen, um Informationen auszutauschen.
  • Oder wir verleihen unserem Mitgefühl Ausdruck und kümmern uns aktiv um „Beziehungspflege“.
  • Oder aber wir lassen unserem inneren Kind freien Lauf, äußern spontan unsere Freude (aber auch unseren Ärger) und haben Spaß.
  • Auch neutrale Anweisungen an unser Gegenüber gehören zu unserer Kommunikationspalette.

Die Krux an der Sache:

Jeder von uns bevorzugt eine ganz bestimmte Art und Weise, sich auszudrücken. Und jeder trägt eine anders gefärbte Brille, durch die er die Welt vorrangig wahrnimmt. Auch Du!

Wenn Du in Deiner „Lieblingssprache“ angesprochen wirst, ist der Inhalt einer Botschaft für Dich klar verständlich. Das WIE verpackt das WAS in diesem Fall genau passend für Deine Ohren.

Anders ist es, wenn jemand Dich in einer für Dich unpassenden Art und Weise anspricht. Durch das „falsche“ WIE kannst Du das WAS im schlimmsten Fall überhaupt nicht wahrnehmen. Du verstehst den anderen nicht, Stress und Konflikte sind vorprogrammiert.

Der Türöffner zum gegenseitigen Verständnis ist also, das WIE so zu gestalten, dass der andere Dich (Dein WAS) gut hören kann.

Auch wenn uns grundsätzlich alle Kommunikations-Varianten zur Verfügung stehen, können manche davon schwach ausgeprägt und nur sehr schwer zugänglich sein.

Es kostet uns dann viel Energie, in die entsprechende Etage unserer Persönlichkeit zu fahren, die andere Brille aufzusetzen und den zugehörigen Sprechmuskel zu nutzen.

Und genau an dieser Stelle taucht dann die Frage „Warum soll immer ich…?“ auf.

  • Warum soll immer ich mich anstrengen und Energie aufwenden, um in der „Sprache“ meines Gegenübers zu sprechen?
  • Soll der andere sich doch auch mal bewegen! Soll der doch mal was an seinem Kommunikationsverhalten ändern!
  • Ich möchte es auch gerne leicht haben, will auch in meiner „Lieblingssprache“ angesprochen werden.

Ja, diesen Wunsch kann ich gut nachvollziehen!

Und ja, dauerhaft in anderen Sprachen sprechen zu müssen führt zu Ausgelaugtsein und erzeugt Stress.

Deshalb suchen wir uns in Situationen, wo wir selbst in der Hand haben, mit wem wir in Kontakt treten, auch automatisch Menschen aus, mit denen wir auf einer Wellenlänge liegen. Menschen, mit denen uns Kommunikation leicht fällt.

Nur gibt es eben auch genug Situationen, in denen Du Dir nicht aussuchen kannst, mit wem Du zu tun hast. Im Job, in der Nachbarschaft, beim Einkaufen, auf Behörden, … Die Liste ist beliebig erweiterbar.

Und genau hier kann es ungemein hilfreich sein, wenn Du Dich gut auf das Gegenüber einstellen kannst. Für einen begrenzten Zeitraum. Um sicherzustellen, dass Deine Botschaft auch wirklich beim anderen ankommt.

Denn hier geht es darum,

  • ein gut funktionierendes Arbeitsverhältnis zu haben.
  • eine Besprechung mit positiven Ergebnissen abzuschließen.
  • anstehende Aufgaben zu erledigen.
  • Ziele zu erreichen.
  • eine konstruktive Atmosphäre zu schaffen.

Den Nutzen von einer erfolgreichen Kommunikation hast immer auch Du!

Und wenn Du das entsprechende Wissen und die Fähigkeiten zur Gestaltung des WIE hast, dann lohnt es sich meiner Meinung nach immer, diese auch einzusetzen!

Was Dich ja nicht daran hindern muss, dem anderen bei Gelegenheit zu erzählen, wie Du „tickst“ und wie er am besten mit Dir umgeht.

Oder ihm von einem Kommunikationsseminar vorzuschwärmen, in dem er genau das lernen kann. 

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen schönen Tag!

 

Stressfrei kommunizieren – Für Botschaften, die ankommen!

Wie tickst Du? Wie tickt Dein Partner?

Ein schönes buntes Bild! Aber was siehst Du hier?

Das Foto zeigt, wie unterschiedlich ein Paar, das bei mir zur Beratung war, die Welt wahrnimmt. Hier ist das symbolisch dargestellt an der Reihenfolge der sechs sogenannten Wahrnehmungsarten gemäß Process Communication Model (PCM).

Die unterste Karte symbolisiert so etwas wie die Muttersprache der beiden. Diese Wahrnehmungsart ist am stärksten ausgeprägt und beeinflusst die Kommunikation maßgeblich. Wir haben grundsätzlich alle sechs Wahrnehmungsarten in uns. Je weiter nach oben wir aber in der Reihenfolge kommen, desto schwächer ausgeprägt ist die jeweilige Sicht auf die Welt.

Wenn Du Dir jetzt nochmal das Foto anschaust, kannst Du sicher auf den ersten Blick erkennen, wo es bei den beiden zu Problemen in der Kommunikation kommen könnte.

Person A (links im Bild) nimmt die Welt hauptsächlich übers Denken war. Zahlen, Daten und Fakten sind wichtig. Dinge werden analysiert und priorisiert.

Person B (rechts im Bild) dagegen reagiert auf alles spontan mit „Mag ich“ oder „Mag ich nicht“. Eine Faktenanalyse ist dazu nicht erforderlich.

Hier zeigt sich also schon mal eine grundverschiedene Art, auf die Welt zuzugehen.

Als nächstes fällt auf, dass die Wahrnehmungsarten Reaktion und Gefühl, die bei Person B ganz unten angesiedelt sind, bei Person A ganz oben liegen. Umgekehrt hat Person B die Wahrnehmungsart Aktion ganz oben, während diese bei Person A auf der zweiten Stufe eine wichtige Rolle spielt.

Automatisch neigt jeder dazu, seine eigene Wahrnehmung als die „richtige“ bzw. einzig verstellbare anzusehen. Ohne das Wissen über die Unterschiede, sind hier Konflikte und Stress im Umgang miteinander vorprogrammiert.

Schon allein das Erkennen und Verstehen, dass der andere anders tickt als ich selber, und die Akzeptanz dieser Andersartigkeit als gleichwertig, öffnet Türen zu einer positiven und stressfreien Kommunikation.

Und das ist erst der Anfang!

Wenn Du dazu mehr wissen und erleben möchtest:
Im Mai und September 2019 führe ich jeweils wieder ein 2-tägiges Seminar zum Thema „Kommunikation in der Partnerschaft“ durch.

Auf der Seite „Für Paare“ findest Du mehr Infos dazu.

Ich will, dass Du Dich änderst!

„Ich will, dass Du Dich änderst!“

Wie oft höre ich in Beratungen diesen Satz. Nein, nicht ich soll mich in diesen Fällen ändern, sondern irgendjemand im Umfeld meines Klienten.

Der Wunsch nach einer Verhaltensänderung des (Gesprächs-)Partners ist oft nachvollziehbar. Nur die Art und Weise, wie dieser vorgetragen wird, führt meist eher zu Frust und Streit, als zur Erfüllung des Wunsches.

Grundsätzlich sei gesagt, dass ich nur mich selber ändern kann. (Ja, das ist leider so!) Aber diese Veränderung bei mir zieht oft auch eine Veränderung bei meinem Gegenüber nach sich.

Was kann ich also tun, um meine Kommunikation so zu ändern, dass ein Gespräch für alle Beteiligten zu einer Win-Win-  und nicht zu einer Lose-Lose-Situation wird?

Einsatz von Ich-Botschaften

Bestimmt hast Du schon einmal etwas von Ich-Botschaften gehört!

Ich-Botschaften zielen auf die konstruktive Lösung eines Problems ab. Sie stärken die Beziehung.

Du-Botschaften dagegen führen oft zu sinnloser Eskalation in Gesprächen, sie übermitteln meist destruktive Kritik.

Laut Wikipedia handelt es sich bei Ich_Botschaften um „persönliche Äußerungen im Sinne einer Selbstoffenbarung, die die eigene Meinung und die Gefühle des Sprechers mitteilen“.

Upps, das hört sich ziemlich hochtrabend an. Was ist denn nun konkret damit gemeint?

Konkretes Beispiel

An folgendem Beispiel lässt sich das ganz gut darstellen:

Angenommen, ich sitze mit meinem Partner im Wohnzimmer und wir unterhalten uns. Ich habe allerdings das Gefühl, dass er mir nicht richtig zuhört, weil er immer wieder aufs Handy schaut.

Variante 1: Du-Botschaft

Jetzt könnte ich sagen: „Nie hörst Du mir zu! Immer starrst Du nur auf Dein blödes Handy!“

Aber was würde dadurch passieren?

  1. Ich greife meinen Partner mit Du-Botschaften direkt an.
  2. Ich werfe ihm vor, etwas „immer“ zu tun. Ich pauschalisiere und bewerte.
  3. Ich sage meinem Partner nicht, was ich mir stattdessen von ihm wünsche.

Das Gespräch würde vermutlich nicht besonders positiv weitergehen. Ich wette, Du kennst hier genug eigene Beispiele!

Variante 2: Ich-Botschaft

Oder ich könnte eine Ich-Botschaft formulieren.

Achtung! Damit ist nicht gemeint, die eigenen Sätze einfach so umzuformulieren, dass sie mit „Ich“ beginnen. Also z.B. zu sagen „Ich will, dass Du mir zuhörst!“.

Eine gute Ich-Botschaft besteht aus vier Teilen:

  1. Ich beschreibe meine Beobachtung ohne Bewertung.
  2. Ich drücke meine Gefühle aus.
  3. Ich lege meine Bedürfnisse dar.
  4. Ich formuliere meinen Wunsch an den anderen.

Konkret könnte das dann in unserem Beispiel so aussehen:

  1. Ich sehe, dass Du auf Dein Handy schaust.
  2. Das macht mich traurig,
  3. weil ich Dir gerne etwas Wichtiges erzählen möchte,
  4. und mir dafür Deine volle Aufmerksamkeit wünsche.

Damit habe ich auf eine klare, aber sehr achtsame Art und Weise dargelegt, was ich gerne hätte. Und das, ohne den anderen anzugreifen oder sein Verhalten zu bewerten.

Vermutlich wird mein Partner sich daraufhin entschuldigen, sein Handy zur Seite legen und mir zuhören.

Du siehst, kleine Änderungen können manchmal viel bewirken!

Und wo wir gerade beim Zuhören sind:

Mit aktivem Zuhören leistest Du einen weiteren wichtigen Beitrag zu gelingender Kommunikation. Mehr dazu findest Du in meinem Blogbeitrag „Hören vs. Zuhören“.

 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Experimentieren mit den Ich-Botschaften!

Vielleicht magst Du ja in den Kommentaren darüber berichten?

K.O. im ersten Satz? Das muss nicht sein!

knockout

Du möchtest ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen. Mehrmals hast Du nun schon erfolglos versucht, den Entscheider ans Telefon zu bekommen, bist immer nur in seinem Vorzimmer gelandet. Auch bei Deinem aktuellen Anruf rechnest Du eigentlich nicht damit, dass Du ihn erreichst.

Doch diesmal ist alles anders. Herr X meldet sich persönlich. Du bist überrascht und irgendwie ein bisschen überrumpelt, schaffst es aber trotzdem noch, Dich und Dein Anliegen vorzustellen.

Dann wirst Du mit folgendem Satz konfrontiert: „Sagen Sie mir, warum ich ausgerechnet mit Ihnen zusammenarbeiten sollte!“

Du bist erstmal perplex, bekommst keinen vernünftigen Satz heraus und stammelst gestresst „Äh, ja, hm, ich, also…“.

„Rufen Sie mich wieder an, wenn Sie es wissen!“ beendet Herr X kurzerhand das Gespräch und legt auf.

Hoppla! Was ist denn da passiert?

Du bist ganz offensichtlich an einen Menschen geraten, der einen sehr direkten Kommunikationsstil pflegt. Jemand, der keine langen Erklärungen und detaillierte Ausführungen möchte, sondern der klare Ansagen und kurze, knappe Informationen erwartet. Zeit ist Geld!

Für die wenigsten von uns ist das die bevorzugte Art zu kommunizieren. Die meisten werden – unbewusst – schon durch die direktive Ansprache („Sagen Sie mir…“) abgeschreckt, so dass es zur geschilderten Stress-Reaktion kommen kann.

Woran liegt das?

Menschen sind einfach unterschiedlich. Auch in Ihrer Sprache.

Viele bevorzugen einen Kommunikationsstil, der durch Informations- oder Meinungsaustausch geprägt ist. Sie führen Gespräche, in denen Fragen eine wichtige Rolle spielen.

Andere wiederum mögen es am liebsten, wenn es humorvoll zugeht und Diskussionen mit einem gewissen Augenzwinkern ablaufen. Wenn viel gelacht wird und Wortwitz seinen Platz hat.

Wieder andere fühlen sich am wohlsten, wenn Kontakte auf einer sehr persönlichen, fürsorglichen Ebene ablaufen. Wenn spürbar wird, dass sie als Person eine Rolle spielen und wertgeschätzt werden.

Tja, und manche lieben es eben direkt!

Nichts davon ist besser oder schlechter als das andere, es ist nur unterschiedlich!

Zugegeben, ich habe für diesen Beitrag ein sehr plakatives Beispiel herausgegriffen. Aber wie oft entsteht Misskommunikation? Wie oft reden wir aneinander vorbei, kommen nicht wirklich miteinander in Kontakt? Wie oft fühlt sich alles mühsam an und wir reagieren auf die ein oder andere Art gestresst?

Im schlimmsten Fall eskalieren Diskussionen zu einem heftigen, unsachlichen Schlagabtausch oder enden eben auch so abrupt, wie zu Beginn geschildert.

Das muss nicht so sein!

Je mehr Du über diese kommunikativen Unterschiede weißt, umso besser kannst Du Dich darauf einstellen und konstruktive, erfolgreiche Gespräche führen.

Ich lade Dich dazu ein, in einem ersten Schritt Dich und Deine bevorzugte Art zu kommunizieren besser kennenzulernen.

Im zweiten Schritt erarbeite ich dann gemeinsam mit Dir Strategien, wie Du Deine Kommunikation so gestalten kannst, dass Du die besten Chancen hast, Dein Gegenüber auch wirklich zu erreichen.

Interessiert?

Dann melde Dich bei mir oder hol‘ Dir jetzt sofort Dein persönliches Profil inkl. Auswertegespräch über diesen Link:

Hier klicken!

 

Ich freue mich auf Dich!

Barbara

 

[Blogbeiträge erscheinen in der Du-Form, da sie auch auf anderen Plattformen veröffentlicht werden.]

Hören vs. Zuhören

Hören_vs_Zuhören

Hören und zuhören – gibt es da einen Unterschied?

Im Moment bereite ich gerade ein englischsprachiges Seminar zu den Grundlagen der Kommunikation vor. Nicht fehlen darf dabei natürlich auch das Thema „Aktives Zuhören“. Denn Zuhören ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für gelingende Kommunikation. Schließlich verbringen wir rund 50% der Gesprächszeit als Zuhörer.

An dem Punkt  habe ich gemerkt, dass es im Englischen viel einfacher ist, einen wichtigen Unterschied zu erläutern. Den Unterschied zwischen „Hören“ und „Zuhören“. Im Englischen gibt es zwei verschiedene Wörter: „hearing“ und „listening“. Auf deutsch muss ich viel weiter ausholen, um eine saubere Trennung der beiden Begriffe zu erreichen.

Hören…

Hören beschreibt eigentlich nur das Wahrnehmen von Tönen oder Geräuschen über den Hörsinn. Wir können etwas hören und beschließen, und nicht weiter darum zu kümmern.

Also zum Beispiel, wenn wir in einem Restaurant sitzen und hören, wie sich die Gäste am Nebentisch unterhalten. Deren Gespräch stellt für uns normalerweise nur „Geräuschkulisse“ dar. Wir hören zwar, dass geredet wird, hören aber in der Regel nicht zu, um den Inhalt des Gespräches zu verfolgen.

Anders ist es hoffentlich bei den Gesprächen, die am eigenen Tisch stattfinden. Hier ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir wirklich zuhören, uns auf das einlassen, was gesagt wird.

Zuhören…

Zuhören ist ein willentlicher Akt. Zuhören erfordert unsere Entscheidung, die „Geräusche“, die wir wahrnehmen in Worte übersetzen zu wollen und diese entsprechend zu verarbeiten. Zuhören beinhaltet immer ein aktives Einlassen auf den Gesprächspartner.

Vielen ist dieser Unterschied nicht klar und so kommt es oft schon zu Beginn eines Gespräches zu Konflikten, weil der eine Gesprächspartner sich zum Beispiel parallel intensiv mit seiner Zeitung beschäftigt und behauptet: „Erzähl‘ nur, ich höre Dir trotzdem zu. Ich bin schließlich multitaskingfähig.“

Störfaktoren

Zuhören wird durch alle möglichen Faktoren erschwert. Dabei kann es sich sowohl um äußere Einflüsse handeln, als auch um innere Barrieren.

Äußere Einflüsse

Störend auf gute Kommunikation wirkt es sich zum Beispiel aus, wenn das Gespräch in zu lauter Umgebung stattfindet. Oder wenn die Umgebungstemperatur nicht passt, es also zu warm oder zu kalt ist. Auch wenn es zu unbequem für die Gesprächspartner ist, (das Gespräch findet im Stehen statt, die Sitzgelegenheiten sind unkomfortabel,…) wird es schnell schwer, sich auf eine Unterhaltung zu konzentrieren.

Wir können im Vorfeld also schon einiges für den erfolgreichen Verlauf eines Gespräches tun, wenn wir für eine möglichst störungsfreie Umgebung sorgen.

Innere Barrieren

Dann können innere Barrieren bei den Gesprächspartnern den Gesprächsverlauf zusätzlich erschweren. Was meine ich mit inneren Barrieren?

  • Wenn jemand zum Beispiel immer nur die Sachbotschaft einer Aussage hört und die emotionale Ebene gar nicht registriert.
    (Zum 4-Ohren-Modell nach Friedemann Schulz von Thun schreibe ich
    demnächst einen separaten Artikel.)
  • Wenn jemand nur das hört, was er aufgrund seiner eigenen Erwartungshaltung vermutet, aber nicht das, was wirklich gesagt wird.
  • Wenn jemand gerade emotional zu sehr in das Thema verstrickt ist.
  • Wenn jemand sehr viel mit Klischees arbeitet.
  • Wenn jemand Neuerungen gegenüber grundsätzlich ablehnend gegenübersteht. (Das haben wir schon immer so gemacht…)

Aktives Zuhören

Daraus abgeleitet gibt es ein paar „ganz einfache“ Verhaltensregeln, die unter dem Begriff „aktives Zuhören“ zusammengefasst werden.

Du wirst sehen: Wenn Du diese Regeln beherzigst und regelmäßig anwendest, werden sich Deine Fähigkeiten als Zuhörer schnell verbessern und Du wirst erfolgreichere und wesentlich stressfreiere Gespräche führen!

Aktives Zuhören ist ein offenes, empathisches und zugewandtes Zuhören. Dazu gehört unter anderem:

  • dass ich mich entscheide, wirklich zuhören zu wollen.
  • dass ich bereit bin, mich unvoreingenommen auf die Gefühls- und Gedankenwelt des anderen einzulassen.
  • dass ich durch meine Körperhaltung signalisiere, dass ich aufnahmebereit bin (offen, dem anderen zugewendet).
  • dass ich den anderen ausreden lasse und mir ggf. wichtige Punkte merke, zu denen ich später nachhaken möchte.
  • dass ich durch non-verbale Signale (Kopfnicken, Kopfschütteln, Mimik, Gestik) immer wieder mein Interesse und meine Aufmerksamkeit um Ausdruck bringe.
  • dass ich aufmerksam die Körperhaltung und andere non-verbale Signale meines Gegenübers beobachte, um eine Änderung im Gesprächsverlauf erkennen zu können.

Wiederholen und zusammenfassen

Aktives Zuhören beinhaltet auch, dass ich das Gehörte immer wieder mit eigenen Worten wiederhole und zusammenfasse, um zu überprüfen, ob das, was bei mir angekommen ist, das ist, was der andere mir an Gedanken oder Gefühlen mitteilen wollte.

Wichtig ist dabei, dass ich dabei neutral bleibe. Dass ich also in die Wiederholung nicht meine eigene Bewertung mit einfließen lasse, ich also weder Zustimmung noch Ablehnung ausdrücke.

Hilfreiche Formulierungen können zum Beispiel sein:

  • Habe ich Dich richtig verstanden, dass…?
  • Das klingt für mich so, als ob Du verärgert/traurig/enttäuscht/erfreut bist… ?
  • Mein Eindruck ist, dass Du Dir xy gut vorstellen könntest…
  • Bei mir ist angekommen, dass….
  • Zum Punkt xy würde ich gerne noch mehr erfahren…
  • Möchtest Du noch etwas ergänzen?

Das Wichtigste nochmal in Kürze

 

  • Zuhören = willentlicher Akt
  • Auf eine förderliche Gesprächsumgebung achten.
  • Störfaktoren möglichst ausschalten.
  • Aktiv zuhören.

 

Wie Du Gespräche als der aktive Partner, also als Sprecher, positiv beeinflussen kannst, erfährst Du in kommenden Blogbeiträgen. Dort wird es dann um Ich-Botschaften, offene bzw. geschlossene Fragen und vieles mehr gehen.

Probier‘ doch aber jetzt schon einfach mal aus, ob sich am Verlauf und/oder Ergebnis Deiner Gespräche etwas ändert, wenn Du auf die beschriebenen Faktoren beim Zuhören achtest.

Ich freue mich über Rückmeldungen in Kommentaren zu diesem Beitrag!

Herzlichst,
Deine Barbara

Knnrrzzzz – krchrhchc – Störgeräusche sabotieren Ihre Kommunikation?

Gestern hatte ich den anstehenden Valentinstag als Anlass genommen, in einem nicht ganz ernst gemeinten Videobeitrag verschiedene Möglichkeiten vorzustellen, wie Sie einen Autoflirt im Stau starten können.

Wenn Sie das Video gesehen haben, dachten Sie vielleicht bei dem ein oder anderen Satz „Ja, genau so würde ich das auch machen!“ oder aber „Um Gottes Willen, so kann man doch einen anderen Menschen nicht ansprechen.“

(Falls Sie das Video verpasst haben, finden Sie hier den Link: https://youtu.be/-sANnpeF3aI)

Es gibt also bestimmte „Formen“ der Kommunikation, die Ihnen mehr liegen, und andere, mit denen Sie überhaupt nichts anfangen können. Das ist ganz normal, denn Menschen sind nun einmal unterschiedlich.

In meinem Beitrag „Ich sehe/höre was, das Du nicht siehst/hörst!“ hatte ich bereits beschrieben, dass Menschen die Welt auf unterschiedliche Arten wahrnehmen.

Es stehen jeweils ganz andere Dinge im Vordergrund:

  • Gedanken -> Fakten sind wichtig
  • Ansichten -> Vertrauen wird geschätzt
  • Gefühle -> Beziehungen stehen im Mittelpunkt
  • Kontemplation -> Führung wird gewünscht
  • Reaktion -> Spaß muss sein
  • Handlung -> Initiative ist gefordert

Dieser „Wahrnehmungsfilter“ bestimmt jedoch nicht nur, wie die Welt auf uns wirkt. Er hat auch Einfluss darauf, wie wir zu anderen Kontakt aufnehmen und kommunizieren. Selbst wenn wir inhaltlich vom Gleichen reden (das WAS also identisch ist), unterscheidet sich das WIE von Mensch zu Mensch.

Sie können sich das so ähnlich wie im Funkverkehr vorstellen. Es stehen verschiedene (Kommunikations-)Kanäle zur Übermittlung des Inhaltes zur Verfügung. Nur wenn beide Gesprächspartner auf demselben Kanal funken, können die Informationen klar verstanden werden. Sonst führen „Störgeräusche“ zu Fehl- oder Misskommunikation, und es wird jede Menge Zeit und Energie verschwendet. Stress entsteht.

Manche Menschen ticken ähnlich wie Computer, die untereinander Daten austauschen. Wenn wir hier nach Informationen fragen oder den anderen darum bitten, gut recherchierte Fakten zu liefern, werden wir durchdachte Antworten erhalten.

Bei anderen wiederum spielen Fakten eine nachgelagerte Rolle. Ihnen ist es wichtig, zuerst eine harmonische Beziehung aufzubauen. Wenn wir diese Menschen zunächst umsorgen und echtes Interesse an ihrer Person zeigen, werden wir im Anschluss ein effektives Gespräch führen können.

Lustige Gespräche, die leicht und lebendig sind, Kontakte, die voller Energie und Spaß sind, führen bei wieder anderen Menschen zum (Kommunikations-)Erfolg.

Und manche brauchen nur wenige Worte, um ihre Anliegen vorzubringen oder unsere zu verstehen. Klare, direktive Ansagen sind hier der Schlüssel zu einem guten Austausch.

 

Schauen wir uns doch ein paar Beispiele aus dem Video an, um das Ganze ein bisschen deutlicher zu machen:

„Du bist klasse! Nutz‘ die einmalige Gelegenheit, steig‘ aus, komm‘ rüber und geh‘ jetzt sofort mit mir essen!“

Der (Basis-)Macher (einer der 6 Persönlichkeitstypen in uns gemäß Process Communication Model) nutzt am liebsten den direktiven Kommunikationskanal. Er verwendet Sätze wie „Steig‘ aus…“, „Komm‘ rüber…“ oder „Geh‘ mit mir essen…“.
So spricht er andere Menschen an und genau so wird auch er am liebsten angesprochen. Ihm reichen wenige Worte, um auszudrücken, was er will.

Einem (Basis-)Rebellen dagegen stellt es die Nackenhaare auf, wenn sich jemand so an ihn wendet. Er würde sich herumkommandiert vorkommen und vermutlich aus Trotz genau das Gegenteil tun. Für einen (Basis-)Rebellen müssen Gespräche lustig, lebendig und voller Energie sein. („… wir machen woanders Party!“)

Auch die anderen Persönlichkeitstypen reagieren auf den direktiven Kanal eher ablehnend. Außer dem (Basis-)Träumer. Dieser erwartet klare „Anweisungen“ vom Gegenüber. Selber ergreift er eher selten die Initiative.
Somit würde im Video-Beispiel aus dem gemeinsamen Essen einfach nichts werden, wenn die Traumfrau im Auto nebenan (Basis-)Träumerin wäre, denn es fehlt die Aufforderung, was sie tun soll.

Sie sehen, das mit der Wahl des richtigen Kommunikationskanales ist ganz schön „tricky“. Zumal Sie ja erst einmal herausfinden müssen, wer Ihnen da gegenüber sitzt oder steht.

Glücklicherweise sind Sie dabei nicht auf Zufallstreffer oder Ratespiele angewiesen.
Mit Hilfe des Process Communication Model können Sie lernen, Ihr Gegenüber richtig einzuschätzen und dann Ihre eigene Kommunikation entsprechend anzupassen.

 

Ich unterstütze Sie gerne dabei!

Ihre Barbara Wanning

Wir verstehen uns! Erfolgreiche und erfüllende Kommunikation in der Partnerschaft

Klingen folgende Sätze irgendwie vertraut für Sie?

  • „Warum kann er nicht einfach mal Zahlen Zahlen sein lassen und mich in den Arm nehmen?“
  • „Ich will doch abends nur meine Ruhe. Aber meine Frau will ständig reden…“
  • „Mein Mann ist die volle Spaßbremse! Immer nur an ernsthaften Politikdiskussionen interessiert…“
  • „Risikoabschätzung und sorgfältige Planung sind meiner Frau völlig fremd. Ständig stürzt sie sich in neue Herausforderungen…“
  • „Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, unseren Kindern feste Werte zu vermitteln. Mein Mann nimmt das zu sehr auf die leichte Schulter…“
  • „Tu’s und red’ nicht ewig drum rum, sag’ ich meiner Frau immer wieder…“

Menschen sind unterschiedlich…

Und trotzdem vergessen wir genau dies immer wieder, wenn es um das Zusammenleben mit einem anderen Menschen geht. Verblüfft stellen wir fest, dass wir uns gerade mit dem Menschen am meisten in die Haare bekommen, mit dem wir uns am wenigsten streiten möchten.

Meine Art zu kommunizieren ist nicht unbedingt Deine Art zu kommunizieren…

Automatisch gehen wir davon aus, dass unser Gegenüber uns versteht, wenn wir etwas sagen. Häufig sprechen wir jedoch verschiedene „Mutter-Sprachen“.

Vereinfacht dargestellt: Wenn ich einen Italiener auf Deutsch nach dem Weg frage, er jedoch kein Deutsch spricht, wird er mich nicht verstehen. Wende ich jedoch meine Italienisch-Kenntnisse an, werde ich eher verstanden und erhalte eine Auskunft.

Meine Bedürfnisse sind nicht zwangsläufig auch Deine Bedürfnisse…

Was uns gut tut, muss doch auch dem anderen gefallen. So oder ähnlich lautet die – oft unbewusste – Überzeugung.

Weil ich zehn Minuten Alleinsein bereits als Strafe empfinde, heißt das jedoch noch lange nicht, dass es meinem Partner genau so geht. Jede Sekunde Action, jede Minute eine neue Herausforderung? Abenteuer pur? Für mich vielleicht Lebenselixier – und für meinen Partner eventuell hochgradiger Stress.

Und doch kann das zusammen gehen…

Gerade in der Andersartigkeit liegt auch ein riesiges Potential für eine bereichernde und erfüllende Partnerschaft. Werden die Unterschiede erkannt und akzeptiert, ergeben sich völlig neue Wege für den Umgang miteinander.

Ich als Indiviuum: Das Persönlichkeitsprofil…

Das Process Communication Model® (ein Persönlichkeits- und Kommunikationsmodell) bietet hier wertvolle Unterstützung. Mit seiner Hilfe kann zunächst die eigene Individualität erkundet werden.

Die ureigene Zusammensetzung unserer Persönlichkeit, Charakterstärken und die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen und am liebsten kommunizieren, gibt es hier zu entdecken. Individuelle psychische Bedürfnisse und Möglichkeiten zur Motivation spielen eine wichtige Rolle.

Außerdem können wir einen Blick in den „Keller“ unserer Persönlichkeitsarchitektur werfen und betrachten, welche Misserfolgsmuster uns das Leben in Stress-Situationen schwer machen und wie wir dem vorbeugen bzw. entgegenwirken können.

Wir miteinander: Die Kommunikation…

Anschließend kann geschaut werden, wie durch ein geändertes Kommunikationsverhalten ein entspanntes Miteinander gestaltet werden kann.

Ihre Beziehung gewinnt dadurch an Qualität und eins plus eins ist künftig vielleicht auch bei Ihnen mehr als nur zwei!

 

Ich unterstütze Sie gerne! Nehmen Sie Kontakt mit mir auf.
Sie erreichen mich telefonisch unter +49 (8121) 99 3 55 44 oder mit einer E-Mail an info@stressfrei-kommunizieren.de.

Herzliche Grüße,
Ihre Barbara Wanning

Schritt 3 auf dem Weg zur stressfreien Kommunikation

schritt_3_zur_stressfreien_kommunikation

So, Sie wissen inzwischen recht gut über sich selber Bescheid und können Ihr Energielevel auf einem hohen Wert halten. Außerdem haben Sie gelernt, wie Sie Ihr Gegenüber richtig einschätzen.

Spätestens im zweiten Schritt ist Ihnen bewusst geworden, dass nicht alle Menschen so ticken wie Sie selber. Dass es viele unterschiedliche Arten gibt, die Welt wahrzunehmen, sich auszudrücken und zu anderen Kontakt aufzunehmen. Sie haben auch gemerkt, dass Menschen ganz unterschiedlich reagieren, wenn sie in Stress geraten.

Entscheidend ist jetzt, dass Sie all diese verschiedenen Varianten als gleichwertig akzeptieren. Keiner ist mit seiner Art besser oder schlechter als die anderen. Niemand ist mehr oder weniger intelligent. Menschen sind einfach unterschiedlich.

Und genau dieses Wissen können Sie sich jetzt zunutze machen! Führen Sie produktive und stressfreie Gespräche, indem Sie Ihre Kommunikation an Ihren jeweiligen Gesprächspartner anpassen.

Wenn Sie z.B. gemerkt haben, dass der andere sehr viel Wert auf gute Manieren legt, dass ihm angemessene Kleidung und Höflichkeit wichtig sind und er in seiner Meinung anerkannt werden möchte, dann werden Sie wenig erfolgreich sein, wenn Sie zu einem Geschäftstermin eine halbe Stunde zu spät kommen und vielleicht noch dazu in kurzer Hose, Hawaii-Hemd und FlipFlops auftauchen. Ihr flapsiger Spruch zur Begrüßung rettet das Ganze dann auch nicht mehr wirklich.

Zielführender ist es, …

… ja, wie das alles im Detail funktioniert und wie Sie es mit viel Spaß sofort in Ihrem Alltag etablieren, das lernen Sie in einem Seminar oder in einer individuellen Beratung bei mir.

Neugierig? Dann los!

Ich unterstütze Sie gerne auf Ihrem Weg. Nehmen Sie Kontakt mit mir auf!

Sie erreichen mich per E-Mail unter info@stressfrei-kommunizieren.de
oder per Telefon unter +49 (8121) 99 3 55 44.

Herzliche Grüße,
Ihre Barbara Wanning

Schritt 2 auf dem Weg zur stressfreien Kommunikation

schritt_2_zur_stressfreien_kommunikation

Im ersten Schritt haben Sie einiges über sich selber erfahren. Sie haben entdeckt, wie Sie am liebsten kommunizieren, was Sie motiviert und wie Sie selber reagieren, wenn es stressiger wird.

Im zweiten Schritt geht es darum, den Gesprächspartner einschätzen zu lernen. Zu erkennen, welche Vorlieben und Verhaltensmuster dieser hat.

Orientieren können Sie sich dabei u.a. an folgenden Punkten:

  • Wortwahl
  • Tonfall
  • Gestik
  • Mimik
  • Körperhaltung

Auch das Stressverhalten des anderen lässt wertvolle Rückschlüsse auf seine Persönlichkeit und seine „Wunschkommunikation“ zu.

Sie werden rasch merken, wie Sie durch genaues Beobachten Ihres Gegenübers immer besser in Ihrer Einschätzung werden. Ich zeige Ihnen gerne im Detail, auf was Sie achten müssen!

Wie Sie das Wissen über sich selber und Ihren Gesprächspartner dann so nutzen, dass Sie zukünftig möglichst stressfrei kommunizieren, erfahren Sie in Schritt 3.

Ich unterstütze Sie gerne auf Ihrem Weg!
Sie erreichen mich per E-Mail unter info@stressfrei-kommunizieren.de
oder per Telefon unter +49 (8121) 99 3 55 44.

Herzliche Grüße,
Barbara Wanning

Schritt 1 auf dem Weg zur stressfreien Kommunikation

schritt_1_zur_stressfreien_kommunikation

Ihr Ziel ist es, entspannt und erfolgreich mit anderen zu kommunizieren?
Sich so zu verständigen, dass Ihre Botschaft auch wirklich beim Gegenüber ankommt?

Dann gehen Sie jetzt den ersten Schritt!
Und der bedeutet: Lernen Sie sich selber besser kennen.

Solange wir uns in einer Umgebung befinden, in der wir uns wohl und sicher fühlen, wenn all unsere (psychischen) Bedürfnisse befriedigt sind, dann sind unsere Energieakkus voll aufgeladen. Wir sind aufnahmefähig, können klar denken, gehen gelassen in die meisten Situationen und sind offen anderen Menschen gegenüber.

Fehlt uns aber die Möglichkeit, unsere Akkus regelmäßig wieder aufzuladen (vielleicht auch einfach deshalb, weil wir noch gar nicht wissen, wie das geht), steigt entsprechend unser Stresslevel. Unsere Wahrnehmung schränkt sich immer mehr ein, wir reagieren auf Situationen und Menschen zunehmend empfindlicher bzw. aggressiver. Gespräche schaukeln sich regelrecht hoch und enden völlig unproduktiv.

Deshalb ist es so wichtig zu wissen, wie Sie gestrickt sind! Denn dann können Sie dafür sorgen, dass Ihre Akkus gepflegt und regelmäßig geladen werden.

Es geht also u.a. um folgende Fragen:

  • Wie ticken Sie?
  • Was für (psychische) Bedürfnisse haben Sie?
  • Was motiviert Sie?
  • Was ist Ihnen wichtig?
  • Und auch: Wer oder was löst Stress bei Ihnen aus? Wie äußert sich dieser?

Ich unterstütze Sie gerne bei Ihrer Selbsterkundung!
Sie erreichen mich per E-Mail unter info@stressfrei-kommunizieren.de
oder per Telefon unter +49 (8121) 99 3 55 44.

Herzliche Grüße,
Barbara Wanning

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